Drei Drummer machen Schlagzeilen im Mai!


Neues aus der Playmobeat-Ecke:
1. Mai 2013


Wir schreiben den 1.Mai des Jahres 2013!
Alle Steine sind geworfen. Die Autos, die fälschlicherweise auf den neu markierten Anwohner-Parkplätzen abgestellt vorgefunden wurden, sind geschüttelt und gerührt. Der erste Hauch von Frühling scheint vergangen und es zeigt sich der zweite.
Das alles soll uns aber sowas von am Allerwertesten vorbeigehen, denn es gibt durchaus Wichtigeres!!!
Jaha! Das neue Playmobeat-Video ist nämlich fertig!
Auf Wunsch einiger wahlberechtigter Trommel-Fans ließen wir uns dazu hinreißen, einen unserer All-Time-Favourites zu hommagieren:
Gene Krupa!!!

Und nicht vergessen: It don’t mean a thing if it ain’t got that swing!!!


Bis die Tage, Andi, Chris und David







Andi Bühler schreibt

Die Montags-Kolumne


Der synchronisierte Mensch

James Cameron lag falsch. Das Horrorszenario aus Terminator, wo Maschinen durch menschliche Forschung so intelligent und selbstständig werden, dass sie dem Menschen als überlegenes Gegenüber plötzlich den Gar ausmachen wollen, ist Science Fiction und wird es bleiben.
Auch die Tripots, vielen besser bekannt als “Die dreibeinigen Herrscher” (übrigens eine dreifach bestätigte Lieblingsserie von Playmobeat) zeichneten ein falsches Untergangsbild der menschlichen Selbstbestimmung, indem sie Maschinen als eine Art gottgesandte Überherrscher darstellen, denen sich alle willentlich und glücklich unterwerfen. Alles natürlich für das Allgemeinwohl (Westfernsehen mit Kommunismus-Kritik im Endstadium der Sowjetunion).
Nein, die Übernahme der Weltherrschaft durch die Maschinen stellt sich anders dar. Wir wissen es alle und trotzdem stürzen wir uns ohne jegliche Gegenwehr, ja sogar mit Begeisterung, voll ins Verderben: George Orwell hatte Recht!
Die Menschen unterwerfen sich einer maschinellen Kontrolle, die keinen Schritt zurück zulässt. Es ist schwer, dies nicht zu wahrzunehmen, ja, und trotzdem schafft es der Großteil der Weltbevölkerung.
Wir lassen uns per Handy orten – nur mal als ein Beispiel, das wir schon als völlig normal betrachten. Wir können auf unserem Display sehen, wo wir uns auf der Karte gerade aufhalten. Wir listen in den verschiedenen Profilen, die wir über uns erstellen, alles auf, was es über uns zu wissen gibt. Wir sehen unseren Kontostand ein und erwägen, wie es mit uns weitergeht. Wir fassen Pläne und googlen dafür stundenlang nach der zündenden Idee.
Eine, besonders in den USA, neu entstandene und vielversprechende Bewegung kümmert sich hingebungsvoll um die Selbstkontrolle des eigenen Körpers. Es geht darum, sich Chips einzupflanzen, die die Körperfunktionen ständig überprüfen und helfen, diese beim kleinsten Warnsignal wieder einzurenken.
Das klingt besorgniserregend, aber ist es das auch wirklich? Wenn wir alles über uns wissen, dann wissen es doch diejenigen, die über uns wachen auch! Und das ist sehr schön. Sie können uns helfen! Denn wir vertrauen unseren Vormündern, unseren Wissenschaftlern, unseren Politikern und unseren Markführern. Deshalb stört mich das auch nicht und ich freue mich stattdessen schon darauf, wenn ich mir endlich ein Metronom einpflanzen lassen kann, damit ich nichts anderes mehr tuen kann, als perfekt zu trommeln. Und wenn dann alles perfekt ist, sterbe ich einen gut geplanten Langeweiletod, den ich schon zwei Wochen vorher auf meinem implantierten Bordcomputer angezeigt bekommen habe.
Alles ist synchron, kompatibel und transparent. Aber wenn ich so drüber nachdenke, welche Menschen ich bewundere – und ich bin mir sicher, den meisten von Euch geht es genauso – dann fallen mir nur Personen ein, die alles andere als kompatibel, transparent und vor allem synchron sind.
Lasst uns Fortschritt nutzen.
Lasst Fortschritt nutzen.
Lasst Fortschritt.
Lasst.






Und das gab's letzte Woche:

David Pätsch schreibt

Die Montags-Kolumne


Diese Kolumne erscheint später
und schuld daran bin ich.
Genau genommen ist ein Videodreh von Playmobeat schuld daran.
Oder noch genauer genommen die ausufernden Vorbereitungen dazu.
Das Thema des nächsten “Schlagzeilen”-Videos ist Spiritualität.
Damit sich das Thema in Bild, Ton und deren Schwingungen adäquat widerspiegelt, wurden Fachleute und Eingeweihte des Sanskrit, der Bibel, des Koran, der Thora und des Grundgesetzes konsultiert.
Ein Location-Casting in ganz Brandenburg brachte ein wunderbar geeignetes Objekt hervor, bei dem sich keine angrenzenden Nachbarn gestört fühlten. Nun gut, der eine Nachbar verstarb kürzlich, ein Anderer arbeitet gerade auf einer Ölplattform und die Angestellten der nebenliegenden Dorfsparkasse konnten sich hinter meterdicken Tresormauern verschanzen.
Drei verschiedene Kostümdesigner legten uns schon im Januar Entwürfe vor, die Glaube, Vertrauen und Liebe ausstrahlen. Inspiriert wurden sie von den traditionellen Waschungen im Ganges und dem Farbenfest der Hindus.
Den perfekten Aufnahmetag entnahmen wir sicherheitshalber dem Mayakalender.
Der 13. Mai 2013 steht zwar mehr drin, aber auch das prophezeite uns schon Nostradamus.
Wer nach wirklicher Spiritualität sucht, kann sich heute noch an Michael Schanze wenden, der schon vor 20 Jahren in tiefster Erleuchtung proklamierte: “Ob ihr wirklich richtig steht, seht ihr wenn das Licht angeht.”

PS. Michael Schanze sagte auch so etwas wie: “Eins, zwei oder drei, ihr müsst euch entscheiden.” Das stimmt aber nicht, man kann drei Trommler auf einmal haben, wie man an Playmobeat sieht. Das Video gibt’s am 1. Juni frisch aus der Saftpresse!






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