Meditieren auf höchstem Niveau…


Neues aus der Playmobeat-Ecke:
28. März 2015


Das war ein sehr schöner Abend im Blue Tap zu Berlin! Viele Leute, tolle Stimmung und ohrenbetäubende Trommlerei. Bald geht es weiter. Nächster Halt: Wiesbaden. Und danach geht es ab in den Süden. Das wird ein Fest!


Bis die Tage, Andi, Chris und David






Und das gab's letzte Woche:

David Pätsch schreibt

Die Montags-Kolumne


Beim Anblick einer KFZ-Werkstatt kommt bei mir augenblicklich der Gedanke, welche Klänge man mit Hilfe der vielen Gerätschaften aus einer Autokarosserie herausholen könnte.
Gerade Hämmer und Trennschleifer sind ein begehrtes Arbeitsmittel meiner Phantasie. Nicht, dass der geneigte Leser denkt, ich wäre voller Aggression auf Autos. Es sind vielmehr die klanglichen Möglichkeiten, die mich faszinieren. Gerade der Blinker und sein wiederkehrendes Geräusch stellt eine Aufforderung zum Trommeln dar. Eben erst auf Tour geschehen, setzte der Blinker-Trommler-Effekt ein, als vor dem Abbiegen die gesamte Playmobeat-Manschaft zum Privatkonzert an der Ampel animiert wurde. Einige Tipps zu diesem Thema von mir: nicht zu hart auf Airbagabdeckungen spielen, Blinker in französischen Autos sind zu leise und nicht jeder Autohersteller achtet auf gleichmässige Abstände zwischen den Blinkergeräuschen. Der Ford meiner Freundin wartet eher mit einem missglückten Shuffle auf. Das animiert mich eher zum Schluckauf, als zu einem Solo meiner Wahl.
Schlagzeuger nehmen die Welt anders war. Ein Motorengeräusch wird zum Groove, ein Scheibenwischer zum Loop und das Atmen zum Metrum.
Das ist Segen und Fluch zugleich.
Es bereichert die Wahrnehmung und lässt einen aber auch oft mit nach innen gerichtetem Blick in der Gegend umherstehen, weil man den Geräuschen der Welt lauscht.
Was können wir daraus lernen und in den Alltag mit einfliessen lassen?
Bitte das Hupen vermeiden, wenn ein Autofahrer nicht sofort an der nächsten Ampel losfährt. Es könnte ein Trommler sein oder Playmobeat auf Tour.






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