Meditieren auf höchstem Niveau…


Neues aus der Playmobeat-Ecke:
28. März 2015


Auf zu neuen Taten! Kaum stellen wir die Uhr ne Stunde vor, schon erwacht Playmobeat aus dem Winterschlaf.
Im April ist einiges im Gange und den ersten Schritt gehen wir mit euch in Berlin.
Am 11. April sind wir wieder im Blue Tap!!!
Karten (10€/7€) könnt ihr direkt bei uns reservieren unten: playmobeatdrums@gmail.com


Bis die Tage, Andi, Chris und David






David Pätsch schreibt

Die Montags-Kolumne


Mein täglich Brot
In meiner Wohnung regiert bis auf eine Ausnahme das Immaterielle.
Ich kann das so bestimmt sagen, weil sämtliche Instrumente im Proberaum lagern und die wichtigen technischen Errungenschaften von mir mitgeführt werden. Ich könnte auf einen Kühlschrank in der Wohnung verzichten. In Berlin ist es selten richtig warm und als Beweis kann ich einen Kollegen anführen, der mehrere Jahre auf eine Kühleinheit verzichtete. Allerdings auch auf ein selbst gekochtes Essen. Vielleicht würde ich auch den Herd einsparen. Womit ich allerdings ein grosses Problem hätte ist der Verzicht auf einen Toaster. Ein Appartement ohne Röstvorrichtung ist möglich aber nicht erstrebenswert.
Dann doch lieber nur Knäckebrot statt labberige Vollkornschnitten.
Zugute kommt dem Gerät die einfache Bedienung und das Fehlen einer Betriebssoftware, die es immun gegen Spionage und Abhöhrversuche macht.
Der geneigte Leser fragt sich beim lesen dieser privaten, fast schon intimen Informationen, ob der Genuss von zu viel Röstaromen schädlich ist.
Dem halte ich das Sprichwort entgegen: Das Toastbrot ist die Zigarette des Sportlers.
In diesem Sinne verabschiede ich mich mit einem dreifachen: “Röstbraun, röstbraun, röstbraun.”

Im nächste Teil beschreibe ich wie man mit einem Dosenöffner Feuer machen kann und welche Vogelbeeren ungiftig sind.






Und das gab's letzte Woche:

David Pätsch schreibt

Die Montags-Kolumne


In dieser Kolumne geht es nicht um Reparationszahlungen an Griechenland oder um Auswirkungen der Sonnenfinsternis auf die Energiewirtschaft. Weder banale Themen wie die Autobahnmaut noch eine Trassenverhinderung durch Bayern werden hier diskutiert.
Ich würde mich gerne Thematisch eingrenzen. Es geht um weniger. Um noch weniger als das schwarze Loch. Es geht um nichts. Das Nichts ist nicht viel trotzdem gibt es nicht Nichts oder anders gesagt in jedem Nichts gibt es ein Etwas. Die Psychologen sagen es gibt nicht Nicht-Kommunikation und beschreiben dabei die Ablehnung von Kommunikation sei Botschaft und daher Kommunikation. Bevor ich im nächsten Satz zum vierten mal das Wort Kommunikation benutze wende ich mich der Kunst zu. Die Malerei der Moderne bringt ungeübte Betrachter dazu an dem Verstand des Kurators zu zweifeln. Monochrome Leinwände lassen den Pinselstrich und seine Strukturen entdecken. So ist selbst im vermeintlichen Nichts einiges zu sehen oder zu denken. Selbst bei leerem Kopf fehlt nicht der Gedanke an die Leere des Kopfes. Es ist wie der Versuch nicht an eine bestimmte Situation zu denken. Denkverbote, also Aufforderung zum Nichts, führen zum Denken darüber.
Beziehungsspezialisten raten dazu nicht über X zu reden um zu vermeiden, dass X eintritt. X ist hier ein x-beliebiges Thema. Beim sprechen über das Thema würde sich das Paar
mit dem ungewollten X beschäftigen und die Wahrscheinlichkeit steige an, dass X eintritt.
Ich zweifle an dem Erfolg dieser Vermeidungsstrategie. Andererseits ist weniger Denken manchmal heilsam.
Oder das Abladen der quälenden Gedanken an den Adressaten.
Watzlawick beschreibt einen Schuldner, der schlaflos darüber nachdenkt, wie er seine Schulden begleichen kann. Er geht zu der Person, die ihm Geld geliehen hat und teilt ihr mit, dass mit einer baldigen Rückzahlung nicht zu rechnen ist. Der Schuldner schläft jetzt von der Last befreit nur der Adressat überlegt und liegt wach.
Diesem Gedanken folge ich um dem Leser mitzuteilen, dass ich keinen Gedanken, keine Idee und kein passendes Thema für diese Kolumne habe. Nun, da ich es ausgesprochen habe geht es mir schon viel besser. Das ist doch schon besser als Nichts.






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