…Playmobeat und 50 Helfer mit Taschenlampen…


Neues aus der Playmobeat-Ecke:
21. Januar 2012


2012 muss nicht unbedingt das Ende bedeuten. Da wir aber nicht hundertprozentig sicher sein können, spielen wir ab jetzt jedes Konzert, als wäre es unser letztes!
Eines dieser “Mad-Max-Konzerte” (ausnahmsweise ohne Tina Turner – der erste Teil war eh der beste) kann die Präsidenten-enttäuschte Bevölkerung schon kommenden Freitag miterleben.
Im Drumtrainer-Berlin sprengen wir die Löcher aus dem Käse und lassen kein Haar trocken.
Jedenfalls wird es ein gutes Jahr, soviel steht fest!
Es stehen schon jetzt einige sehr schöne Gigs, z.B. spielen wir wieder beim Dresdner Drumfestival, beim Hessentag in Wetzlar und bei der Magic Drumnight in Lahr…
Die Planung für unseren Film sind in vollem Gange und das Ganze nimmt langsam Gestalt an.
Ab Februar sind wir beim IPad-Drums&Percussion-App mit einem Kurzfilmchen vertreten und wer weiß, wohin uns die Reise auf dem Trommelschiff dieses Jahr bringen wird…


Bis die Tage, Andi, Chris und David






David Pätsch schreibt

Die Montags-Kolumne


Spuils di Deim

Was bisher geschah: als 15jähriger Jungschlagzeuger wird der Neuköllner David Pätsch Mitglied des Berliner Jugendorchestes. Er begegnet dort dem Big Band Jazz und erlebt während einer Arbeitsphase ereignisreiche Tage.
Bei einer der ersten Proben (Klein-David käpft sich durch die Wiederholungszeichen und Noten) ertönt mehrmals ein “Spuils di Deim” vom Dirigenten. Der ist ein begnadeter Saxophonist und Österreicher. Genauer gesagt Wiener, was die Verständigung auf das Notwendigste reduziert.
Seine Ansagen bei Konzerten waren legendär und boten viel Interpretationsspielraum, weil keiner je ein Wort verstand.
So ging es auch mir. “Spuils di Deim” konnte alles bedeuten und so spielte ich munter drauf los bis der Schlagzeugdozent (ein Landsmann des Dirigenten) mich mit einem “dös war gar niex” von meinem Schlagzeugstuhl verscheuchte. Was folgte war ein schlichtes Ding, Ding, Ding auf dem Ridecymbal. Oh, nee. Der Meister da vorne wollte schlicht, dass ich einfacher spiele. Ihm reichten schlichte Viertel. Spiel die Time. Time gleich Viertel. Na, das hätte er mir auch gleich sagen können.
Was ich daraus gelernt habe: Wienerisch ist eine Fremdsprache und Nachfragen kann helfen – besonders wenn Österreicher Englisch sprechen. Dann versteh ich nur noch Bahnhof.
Spuilts Bub.







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