Tages-Tipps
Was machen drei Schlagzeuger beim Hessentag? Mann, natürlich trommeln!
Mehrere Bühnen – das ganze Publikum bei uns!
In Wetzlar im Polizei-Bistro (kein Witz) spielen wir von 17-18:15Uhr.
Ist das nicht wunderbar? Am Tag darauf gibt es Unterricht und vielleicht auch nen Kaffee!
Das Wetter
Achtung Allergiker: in südlichen Fills hohes Tom-Pollenvorkommen.
Biorhythmus
Immer mittendrin!
Walldorf steht auf dem Plan. Diese Information alleine scheint ja recht dürftig, deshalb ein kleiner Zusatz:
Playmobeat in Walldorf! Nach zweijähriger Umbaupause wird diese Woche das neue Session-Music eröffnet und wir helfen kräftig mit.
Am Donnerstag um 19Uhr trommeln wir den frisch angebrachten Stuck von der Decke. Wie kommt’s? Beim hauseigenen Verlag Artist Ahead erschien vor zwei Jahren unsere DVD “Transit” und somit wird die ganze Angelegenheit ein lautstarkes Familientreffen. Es sind jedoch nicht nur Verwandte eingeladen!
Andi Bühler schreibt“Innsbruck ich muss dich lassen…”!
Schon Walter von der Vogelweide sprach nur in den höchsten und löblichsten Tönen von der schönen Stadt kurz vor dem Brennerpass, dem natürlichen sowie politischen Grenzübergang zwischen Österreich und Italien.
Innsbruck war für mich seit jeher ein ganz besonderer Ort, vermutlich hauptsächlich deshalb, weil ich nie da war. Auf den zahlreichen Fahrten nach Italien sehnte ich mich nach diesem im leichten Nebel verschwindenden Idyll. Die noch bevorstehende Strecke bis zum Reiseziel ließ nie einen Abstecher zu und bis letzte Woche konnte ich mich einer inneren Aufgewühltheit bei der Erwähnung Innsbrucks nicht erwehren.
Nun kam es also vor besagter letzter Woche endlich zu einem Konzert in der Inn-Metropole. Am Tag zuvor ging eins unserer Instrumente zu Bruch und ich musste mich darum kümmern, in Innsbruck einen Ersatz zu finden. Eine indische Vasentrommel, genannt Udu, zu finden lautete mein Auftrag. Ich blätterte im Telefonbuch nach Musikläden und fand genau einen. Eine freundliche Dame bestätigte mir “…nai, an Udu homa neet…”, was das Gespräch jedoch erst richtig in Gang brachte. Es wurden gefühlte hundert Telefonnummern diktiert, die vielleicht weiterhelfen würden. Bei den ersten Versuchen hatte ich zwar noch immer keine Udu, dafür aber wieder etwa fünfzig weitere Adressen. Schlussendlich fand ich die einzige Udu in Innsbruck. Soviel Hilfsbereitschaft habe ich schon lange nicht mehr erlebt. Meine Vorfreude auf das zauberhafte Örtchen wurde noch verstärkt und am nächsten Tag rückten meine Sehnsüchte in greifbare Nähe. Sooo, und wie war’s?
Ich hab den Polizei-Oberwachtmeister kennengelernt und der war ein voller Arsch, das Hotel hatte ab sieben Uhr morgens Bauarbeiten und ich hab mir den Rücken verrenkt.
Ansonsten musste ich mir eingestehen, dass es sich doch ab und zu lohnt, Traumbilder nicht bei Tageslicht und ohne Zaubernebel fahrlässig zu zerstören.
Naja, dann eben doch “Innsbruck, ich muss dich lassen…”!