Das Trommelamt wurde vom UN-Sicherheitsrat ins Leben gerufen, um die Menschheit vor der Katastrophe zu bewahren.


Neues aus der Playmobeat-Ecke:
14. Dezember 2015


Was es mit dem Trommelamt auf sich hat, seht ihr hier:


Bis die Tage, Andi, Chris und David






Und das gab's letzte Woche:

Andi Bühler schreibt

Die Montags-Kolumne


Diese Sekunden
Heute haben wir an dieser Stelle ein kleines Novum. Ich schließe nämlich zum ersten Mal in der Playmobeat-Kolumnen-Geschichte an den Text der Vorwoche an. David schrieb letzten Montag von den kostbaren Sekunden, die das Musizieren so erstrebenswert machen. Diese kurzen und eher zufällig entstehenden Momente, in denen Musik nicht einfach gespielt wird, sondern durch einen hindurchfließt.
Dies hat durchaus spirituelle Qualitäten. Reine Energie, man könnte es auch den ultimativen Glücksmoment nennen, wo Logik, Ziele, Sorgen oder andere Ablenkungen für einen kurzen Moment ausgeschaltet werden. Der erste Kuss zwischen zwei Verliebten, ein toller Orgasmus, das Gefühl, dass heute Abend alles möglich ist, wenn man mit guten Freunden um die Häuser zieht – das sind Gefühle die süchtig machen. Wenn man Musik macht und plötzlich alles stimmt und für einen Moment nur genau dieser zählt und wahrgenommen wird und die Glückshormone explodieren, dann ist es um einen geschehen, denn genau das will man wieder und wieder haben. Dafür braucht man kein Profimusiker zu sein. Die Wahrscheinlichkeit, dass diese tollen Übereinstimmungen passieren, erhöht sich lediglich, je mehr man spielt.
Es ist eine Ekstase ohne Drogen. Im Drogenrausch zu musizieren und völlig auszuflippen ist ein anderes Thema…darüber brauchen wir an dieser Stelle nicht zu reden – geht auch.
Wenn sich die Musik verselbständigt, dann hat man es geschafft. Entspannung ist hier der Weg zum Erfolg und wenn man diese Entspannung ohne Drogen hinkriegt, kann man die Ausschüttung in vollstem Bewusstsein erfahren. Das macht Spaß. Das Üben ist ein wichtiger Bestandteil dieses Weges, denn wenn man musikalische Ideen und technische Hürden im selben Moment umsetzen kann, in denen man sie gedacht hat, wird man frei von Angst und die Blockaden verschwinden. Eben, man ist entspannt. Vielleicht lösen sich die Musikeln, oder die Chakren stehen offen, keine Ahnung. Das ist mir zu esoterisch. Ich will damit nur sagen, es lohnt sich, zu üben, alleine und mit anderen Musikern. Am Ende wächst die Wahrscheinlichkeit, dass man mit ekstatischen Sekunden belohnt wird und das ist, mit Verlaub, die Erfahrung, die für mich am ehesten an die Vorstellung von Himmlischem, Esoterischem oder Überirdischem rankommt. Toll, dass man so etwas erlebn darf!






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