Tages-Tipps
Die Heimat ruft! Wir dürfen wieder einmal bei unseren lieben Freunden vom Drumhouse Waldkirch spielen und freuen uns schon sehr auf diesen Abend!
Beginn: 20 Uhr
Drumhouse

Die “Magic Drum Night” zaubert mal wieder einiges aus dem Hut. Statt einem weißen Kaninchen, werden Playmobeat in drei Teile zerknüllt…kucken Se rein!
Magic Drumnight, Lahr Stadthalle

Playmobeat türmen ihre drei Drumsets im “Objekt 5” auf und sind damit zum ersten Mal in Halle im Saale auf der Bühne!
Beginn: 20Uhr
Objekt 5
Das Wetter
Achtung Allergiker: in südlichen Fills hohes Tom-Pollenvorkommen.
Biorhythmus
Bestseller

Die Bärtemann-Bestseller des Monats. Für Sie exklusiv vorgestellt.
>>> LITERATUR....................S.8
Das große Playmobeat-Advents-Quiz – zum letzten Mal für dieses Jahr!
Einer geht noch – die letzte und beste Runde des Playmobeat-Avents-Quiz!
Advent, Advent, vier Stöcklein brennen…
Unsere Frage für den Vierten Advent lautet:
Bei welchem Verlag ist 2010 die Playmobeat-DVD “Transit” erschienen?
(Anm. d. Red.: An dieser Stelle erscheint uns der dezente Hinweis angebracht, dass sich die DVD auch hervorragend als Weihnachtsgeschenk eignet und überall im Handel erhältlich ist!)
Schickt uns eure Antwort bis spätestens Freitag!, 23.12.2011, um 12 Uhr, per Mail an folgende Adresse: beatstudio@gmx.de
Aus allen richtigen Einsendungen losen wir einen letzten Gewinner für dieses Jahr aus und verschenken zu Weihnachten nichts Geringeres als:
Das legendäre Original-Weitwurf-Becken von Paiste aus dem Playmobeat-Paradiddlelympics-Video!
Wer sich den geschichtsträchtigen Wurf noch einmal ansehen möchte, der begebe sich zu “Der legendäre Beckenwurf von Götterswickerham bei den Slaken” im Sport-Teil dieser Zeitung.
Neues Spiel, neues Glück! Ran an die Buletten!
Die richtige Antwort auf unsere Frage von letzter Woche: “Wie heißt der neue Playmobeat-Duft?” war übrigens:
“Just Drums”
Es freuen sich die glücklichen Gewinner Edith aus Görlitz und Jochen aus Karlsruhe über jeweils eine Ausgabe des Drums&Percussion-Heftes, in dem Playmobeat mit einem sechsseitigen Interview vertreten sind!
Vielen Dank an dieser Stelle auch für die sagenhafte Vorschläge für kommende Parfum-Kollektionen: “Euphoric Sweat”, “Snare-a-licious” und “Tomscent”!
Das große Playmobeat-Advents-Quiz – jeden Sonntag neu:
Drum Frohlocket! – Der Dritte Advent mit Playmobeat
Advent, Advent, drei Stöcklein brennen…
Die Frage für den Dritten Advent lautet:
„Wie heißt der neue Playmobeat-Duft?“
Schickt uns eure Antwort bis spätestens Samstag, 17.12.2011, um 12 Uhr, per Mail an folgende Adresse: beatstudio@gmx.de
Aus allen richtigen Einsendungen werden diesmal gleich zwei Gewinner ausgelost und bekommen von uns das folgende Geschenk zu Weihnachten:
Das aktuelle Drums&Percussion-Heft!
Ab Seite 38 gibt es ein Interview mit Playmobeat, das sich über ganze sechs Seiten erstreckt – was will man mehr… (Ja, okay, SIEBEN Seiten, aber man soll sich ja auch noch Ziele setzen können!)
Die richtige Antwort auf unsere Frage von letzter Woche: “Wie lautet der Kampfruf der Playmobeat-Demonstranten?” war übrigens:
“Keine Toms!”
Oder in der Langversion: “Keine Toms! Keine Becken! Wir ha’m keine Lust zu schleppen!”
Es freut sich der glückliche Gewinner …
Schön gedacht, aber trotzdem falsch: “Schlagt zu, wenn ihr Trommler seid!”
Also: Stifte gezückt und viel Glück!
Das große Playmobeat-Advents-Quiz – jeden Sonntag neu!
Advent, Advent, zwei Stöcklein brennen…
Das Playmobeat-Advents-Quiz geht in die zweite Runde!
Die Frage für den Zweiten Advent lautet:
„Wie lautet der Kampfruf der Playmobeat-Demonstranten?“
Schickt uns eure Antwort bis spätestens Samstag, 10.12.2011, um 12 Uhr, per Mail an folgende Adresse: beatstudio@gmx.de
Aus allen richtigen Einsendungen wird der Gewinner durch ein kompliziertes Losverfahren ermittelt und bekommt von uns das folgende Geschenk zu Weihnachten:
Das modische Etwas!
Ein mit viel Liebe und Rhythmus selbstgestricktes, mundbemaltes Einzelstück, das in keinem Kleiderschrank fehlen kann! Maßangefertigt in Kleidergröße M – schmeißt euch bei unserem nächsten Konzert in Playmobeat-Partnerlook – ihr werdet sicher neidvolle und bewundernde Blicke ernten.
Die richtige Antwort auf unsere Frage von letzter Woche: “Was lernt man, wenn man in Neukölln aufwächst, ganz schnell?” war selbstverständllich:
“Der erste Schlag muss sitzen!”
Es freut sich der glückliche Gewinner Jens aus Herzberg.
Vielen Dank aber auch an die vielen anderen kreativen Antworten, die uns sehr erheitert haben.
Unsere Favouriten: “Türkisch.” und “Dass der Onkel der Mama nicht weh tut und auch nicht über Nacht bleibt. (Etwas später lernt man dann, dass man Tütensuppen auch ohne Wasser essen kann.)”
Auf LOS geht’s los!
LOS!
…als zu der Weihnachtszeit.
Das große Playmobeat-Advents-Quiz – jeden Sonntag neu!
Advent, Advent, ein Stöcklein brennt…
Macht mit beim großen Playmobeat-Advents-Quiz! Jeden Sonntag stellen wir hier auf der Website eine Frage, die es zu beantworten gilt – es winken heiße Preise!
Die Frage für den Ersten Advent lautet:
„Was lernt man, wenn man in Berlin-Neukölln aufwächst, ganz schnell?“
Schickt uns eure Antwort bis spätestens Samstag, 3.12.2011, um 12 Uhr, per Mail an folgende Adresse: beatstudio@gmx.de
Aus allen richtigen Einsendungen wird der Gewinner durch ein kompliziertes Losverfahren ermittelt und bekommt von uns das folgende Geschenk zu Weihnachten:
Das niegelnagelneue Schlagzeuger-Kochbuch!
Durchaus bekömmliche Bilder und Rezepte der deutschen Drummer-Szene verpackt in einem tollen Buch. Mit allen, die man kennt, und natürlich mit Playmobeat!
“…Musik nur, wenn sie laut ist…”
Im neuen Drums&Percussion (11/12) sind wir mit einem umfangreichen Interview vertreten. YEAH!!! Der Zeitungsverkäufer eures Vertrauens mag euch beim Kauf dieser besonderen Ausgabe sicherlich gerne beraten.
Außerdem tragen wir mit einem schmackhaften Kochrezept im bald erscheinenden Schlagzeuger Kochbuch zur täglichen fetthaltigen Ernährung der Trommlergemeinde bei.
Bald schon geht es nach Gießen, wo wir auf die Drumbassadors treffen. Das wird ein Fest! Achtung: der Spielort hat sich geändert (siehe Termine)!
Im Frühjahr folgen wir der Einladung vom Drumhouse in Waldkirch und der Magic Drums Night in Lahr und bewegen uns nach Baden-Württemberg.
Die Planungen für ein neues Multimedia-Projekt laufen langsam an. Spannend!!!
Jazz oder nie!
Wir sagen JA zum Europäischen Rettungsschirm zum Erhalt von Playmobeat. Wir sind zwar nicht verschuldet – aber man kann ja nie wissen! Wehret den Anfängen…
Unser Konzert im Quasimodo war, obwohl der Papst unentschuldigt fernblieb, ein großartiges Erlebnis für alle, die dem nicht fernblieben.
Es gab lachende, weinende und tränende Augen – wie wir es uns vorgestellt hatten.
Quasi(modo) wie geplant. Da wird eine kurze Nacht auch gerne mal als läppisch angenommen und durch einen neuen Bühnenenergieschub kompensiert.
Im Augenblick versuchen wir ein altes Simmons E-Drum wieder herzurichten, um damit eine neue Überraschung für die Schlagzeugerwelt hervorbringen zu können.
Ob das klappt? Wir werden sehen…
Euch erwartet ein herber Herbst!
Auch die Schweiz hat ihren Reiz!
Grüezi wohl alli zämme!
Manchmal liegt das Glück nicht direkt um die Ecke, sondern im weit entfernten Nachbarland. Letzte Woche nahm uns die Schweiz als Besucher auf. Paiste hatte uns zur Musikmesse eingeladen und wenn nach uns gerufen wird, dann kommen wir auch. Am Samstag und Freitag standen wir bei tropischen Witterungsverhältnissen auf der Bühne und erleichterten unsere Körper um einige Liter Flüssigkeit. Ein Spaß für die ganze Familie!
Nächste Woche kommen die Berliner zum Zug! Am Donnerstag (22.9.) lassen wir das Quasimodo erzittern. Komplette Show – komplettes Glück!!!
Wir sind kein Bayrisches Cowgirl!
Gestern war ein richtiger Playmobeat-Marathon-Tag.
Wir und fünf andere Schlagzeuger befüllten den ganzen Mittag lang die Gehirne der Drumtrainer-Studenten mit Nützlichem und Unabkömmlichem aus dem allgemeinen und persönlichen Fundus des Drummer-Universums.
Körperlich gealtert, aber seelisch voller Energie ging’s dann direkt zum Zirkuszelt am Ostbahnhof, wo wir mit Artisten unterschiedlichster Profession eine tolle Show hingelegt haben.
Heute, Sonntag, bestreiten wir die zweite Runde und natürlich wollen wir die Zirkusshow jedem ans Herz legen, der keine Herzprobleme hat!
Andi Bühler schreibtDer rosa Koffer
St. Moritz befindet sich nachweislich in dieser Welt und trotzdem und vor allem auch ein bisschen darüber. Mit einer Million auf dem Girokonto gehört man hier zu den kleinen Fischen und wird von den gelifteten Mitsiebziger-Damen mit ihren von Versage ganzkörper-eingekleideten Windhunden und den großunternehmerischen, jovial ausschreitenden Silberrücken-Männchen allenfalls belächelt.
Wer im Frühstückssaal mit Hausschuhen aufschlägt, wird dezent wieder weggeschickt, jedoch – als wäre nichts gewesen – bei seiner Rückkehr mit angemessenem Schuhwerk, gleich mit einem persönlichen Tellerträger bestückt, der das edle Porzellan mit starrem Blick in Bereitschaft hält, während man seine Käse- und Wurstauswahl darauf lädt. Eine für mich eher gewöhnungsbedürftige Prozedur.
Nun aber zur Sache. Die Ankunft meiner Band in St.Moritz gestaltete sich folgendermaßen:
Der von der Fahrt völlig verschmutzte Berliner Bandbus reihte sich in die Reihe der Rolls Royces und Maybachs ein. Ein altgedienter Portier öffnete uns die Beifahrertür und sah als erstes verschiedene Reisebegleiter wie Bananenschalen und leere Kaffeebecher auf seine glänzenden Schuhe gleiten. Das Gesicht unter dem großen Zylinder war von seinem freundlichen Lächeln nicht abzubringen.
Unzählige Pagen stürzten sich auf Equipment und Reisekoffer, um diese dem wunderschönen Hotel einzuverleiben.
Alle Koffer sollten auf die jeweiligen Zimmer verteilt werden und aus diesem Grund durften wir unser Gepäck zu erkennen geben, das dann mit der Zimmernummer markiert wurde.
Problem: Ich reise eigentlich immer mit dem kleinen rosa Koffer meiner Freundin durch die Gegend, da wir in unserer Wohnung keinen Platz mehr für große Männerkoffer haben und ich außerdem auch gerne mit dem kleinen rosa Gepäckstück (mit grünen Punkten und Schleifchen) reise.
Als ich am kommenden Morgen noch immer keinen Koffer im Zimmer hatte, musste ich mich auf die Suche begeben. Es stellte sich heraus, dass drei altgediente Pagen des altgedienten Hotels nach einer halbstündigen Diskussion beschlossen hatten, dass dieser Koffer keinesfalls zu dem Herrn, also mir, gehören könne und die Zimmernummer strengstens zu ignorieren sei und man sich die Peinlichkeit ersparen müsse, diesen Koffer mit dieser Zimmernummer in Verbindung zu bringen.
Nun gut, jedenfalls war der Koffer schließlich bei unserer Tourmanagerin gelandet, ich konnte ne frische Unterhose anziehen und mir anschließend beim Frühstücksbuffet den Teller tragen lassen.
Wo nochmal war die Welt in Ordnung?
David Pätsch schreibtDer schönste Busen der Welt
Was bisher geschah:
Klein-David zieht zeitweilig in das Schloss Weikersheim, in dem eine Probephase des Landesjugendorchesters stattfindet. Er lernt den Big Band Jazz kennen und schreiende Pfauen von schreienden Frauen zu unterscheiden. Doch nun zurück zu unserer Geschichte.
Wir befinden uns in einem Probesaal. Es herrscht eine erwartungsvolle aber gespannte Stimmung. Der Dirigent ruft Anweisungen in einer schwer verständlichen Mundart und die jungen Musiker blicken konzentriert auf ihre Noten.
So auch der Held unserer kleinen Episode, der versucht irgendeinen Sinn in den vielen Punkten und Strichen auf den Notenblättern vor sich zu entdecken.
In diesem Augenblick kommt der Schlagzeugdozent und verdeckt die Noten mit einem weiteren Blatt.
Auf dem Blatt Papier ist mit wenigen Strichen der schönste Busen der Welt skizziert. (Ich denke, Picasso hat sich bei seiner Friedenstaube davon inspirieren lassen. Oder andersrum.)
Mit 15 Jahren ist David alles andere als souverän und versucht, das neue Blatt beiseite zu legen um wieder einen Blick auf die Noten zu erhaschen. Das alles wohlgemerkt während des Trommelns. Nach einem kurzen Handgemenge setzt sich der Dozent durch.
Sein Hinweis ist schlicht und kurz: “So musst du spielen.”
Klein-David ist geschockt. So soll ich spielen? Wie ein Frauenbusen? Wie spielt ein Busen Schlagzeug? Ich stellte keine Fragen, sondern nickte nur mit wissender Miene.
Eine Geste, die ich mal in einem Spaghettiwestern gesehen und stundenlang vor dem Spiegel geübt hatte.
So verbrachte das Busenblatt den Rest meiner Zeit als Schlossherr auf dem Notenpult, um danach den Weg zu mir nach Berlin-Neukölln zu finden, wo ich es Jahre später wiedergefunden habe.
Mit dem Alter und mit der Hilfe von einigen recht zuvorkommenden Frauen habe ich den Sinn dieses Blatt Papiers entdeckt. Es soll mir schlicht und einfach sagen:
Spiel mit mehr Gefühl.
Vor einiger Zeit sagte mal ein Amerikaner mit dem Körperbau von Popeye: “Hey David, play with guts.” Was das wohl schon wieder bedeuten soll?
Andi Bühler schreibtMeine Wurst, Deine Wurst
Worauf kommt es bei einer vernünftigen Wurst an? Wir sammeln erstmal die unumstößlichen Fakten:
– mit oder ohne Darm
– grob oder fein
– Kunstdarm oder Natur
– Geräuchert, roh oder gepökelt
– Vom oberen oder vom unteren Winterhalter
– Mit oder ohne scharf
(das gilt auch hier)
– Ketchup oder Senf
– Mit Brötchen oder Pommes
– Einfach oder doppelt
– Zum Frühstück oder zum Abendessen
Und was sagt das Ganze nun über den jeweiligen Besteller aus? Als Wurstverkäufer muss man automatisch zum Psychologen werden. So viele unterschiedliche Wünsche müssen doch ihren Ursprung noch irgendwo anders als einfach nur im persönlichen Geschmack haben. Möglicherweise liegt in der Beschreibung der Bratwurstfeinheiten ein nicht zu unterschätzender Anteil unseres Persönlichkeitsprofils und der geübte Bratwurstverkäufer weiß schon mit diesem kleinen Satz einen kompletten Sozialbackground, ein Kindheitsdrama und das dazugehörige Trauma, die Verwandtschaftsverhältnisse zur Lokal-Prominenz sowie die zukünftigen Liebschaften zu deuten.
Wir wollen einfach nur etwas essen und offenbaren diesem Unbekannten unsere gesamte Geschichte, lassen uns durchleuchten und denken nicht im Entferntesten an einen Lauschangriff. Die völlig Resignierten unter uns bestellen „wie immer“ und finden es ok, wenn der BND ihre Telefone abhört.
Wer nichts von sich preis geben möchte, zieht am besten vegetarisch durchs Leben. Das alles ist möglich.
Aber vielleicht will uns der Herr mit der dreckigen Schürze und dem fettigen Haar auch einfach nur eine Wurst verkaufen und uns die Kunden-Wahlwünsche im eingeschränkten aber finanziell-gutgemeinten Maße erfüllen, damit wir möglichst nach fünf Minuten noch eine bestellen und weiß über uns genauso wenig, wie wir über ihn. Gut, wir wissen immerhin, dass er Würste verkauft.
An diesem Punkt dürfen wir uns klar im Vorteil wähnen. Und unsere Wurst genießen. Und was hat das nun mit Schlagzeugspielen zu tun? Tja, das wüsste ich auch gerne. Jedenfalls gehe ich jetzt in den Proberaum zum Trommeln und danach geh ich ne Wurst essen. Meine Vorlieben verrate ich hier nicht. Das wäre dann doch ein bisschen zu persönlich.